Echte Unternehmen, messbare Erfolge
Manchmal braucht es einen frischen Blick von außen. Wir haben mit Unternehmen zusammengearbeitet, die an verschiedenen Punkten standen – manche am Anfang einer Neuausrichtung, andere mitten in der Transformation. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Hier sind drei Geschichten, die zeigen, wie strategische Diversifikation konkret aussehen kann.
Entwicklungspfade unserer Kunden
Metallverarbeitung Löwenstein
Ein mittelständischer Zulieferer aus dem Automobilsektor stand 2023 vor der Herausforderung, seine Abhängigkeit von zwei Großkunden zu reduzieren. Die Geschäftsführung wollte neue Märkte erschließen, ohne die Qualität zu gefährden.
- Ausgangslage: 78% Umsatz mit zwei Kunden
- Maßnahme: Erschließung des Medizintechnik-Segments
- Ergebnis: Diversifikation auf fünf Branchen bis Ende 2024
- Zusatzeffekt: Mitarbeiter berichten von gesteigerter Motivation durch vielfältigere Projekte
Handelsgruppe Breitkopf
Ein Familienunternehmen im Einzelhandel erkannte früh, dass der reine Ladenverkauf nicht ausreichen würde. Die zweite Generation brachte digitale Ideen mit, doch die Umsetzung stockte. Wir haben den Prozess strukturiert begleitet.
- Situation: Drei stationäre Geschäfte, kein Online-Umsatz
- Ansatz: Schrittweise Einführung eines Hybrid-Modells
- Stand heute: Online-Anteil bei 34% des Gesamtumsatzes
- Besonderheit: Stammkunden nutzen beide Kanäle parallel
Beratungshaus Steinberg & Partner
Eine etablierte Unternehmensberatung wollte ihr Dienstleistungsportfolio erweitern, ohne die Kernkompetenz zu verwässern. Die Herausforderung bestand darin, neue Geschäftsfelder zu identifizieren, die zum bestehenden Team passten.
- Kontext: Spezialisierung auf Finanzberatung seit 15 Jahren
- Entwicklung: Aufbau einer Nachhaltigkeits-Sparte
- Aktuell: Drei neue Geschäftsfelder mit eigenständigen Teams
- Nebenwirkung: Attraktivität als Arbeitgeber deutlich gestiegen
Einblicke in die Praxis
Warum manche Projekte schneller vorankommen
Bei Metallverarbeitung Löwenstein hat die Geschäftsführung von Anfang an eine klare Haltung gezeigt: lieber schrittweise und gründlich als schnell und riskant. Das Tempo haben wir gemeinsam festgelegt, und zwar so, dass die bestehenden Aufträge nicht darunter litten.
Was uns aufgefallen ist – die besten Ideen kamen oft aus dem Team selbst. Ein Produktionsleiter hatte Kontakte zur Medizintechnik-Branche, die sich als Türöffner erwiesen. Solche Momente zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur von oben zu planen.
Der entscheidende Faktor war nicht unsere Beratung allein, sondern die Bereitschaft des Unternehmens, Veränderungen tatsächlich umzusetzen – auch wenn es anfangs unbequem war.
Digitalisierung ohne Dramaturgie
Bei der Handelsgruppe Breitkopf gab es keine spektakuläre Transformation über Nacht. Stattdessen haben wir mit einem kleinen Sortiment im Online-Shop begonnen. Die ersten Wochen waren durchwachsen – technische Probleme, Logistik-Herausforderungen, skeptische Mitarbeiter.
Der Durchbruch kam, als ein langjähriger Kunde den Online-Shop nutzte und im Laden davon erzählte. Plötzlich wurde klar, dass beide Welten sich nicht ausschließen, sondern ergänzen können. Die Skepsis wich einer pragmatischen Neugier.
Interessant war auch: Die Altersstruktur der Käufer im Online-Shop unterschied sich kaum vom Laden. Viele Annahmen haben sich als falsch erwiesen.
Stimme aus der Praxis
Wir hatten anfangs Bedenken, ob sich der Aufwand lohnt. Nach gut anderthalb Jahren kann ich sagen: Es war die richtige Entscheidung. Nicht weil alles perfekt lief – das tat es nicht. Aber wir haben gelernt, flexibler zu denken. Und das zahlt sich in vielen Bereichen aus, nicht nur beim Umsatz. Das Team ist breiter aufgestellt, wir können auf Marktschwankungen besser reagieren. laxirenquilo hat uns dabei geholfen, strukturiert vorzugehen, ohne uns die Entscheidungen abzunehmen.
5
Neue Branchen erschlossen
18
Monate Projektlaufzeit
42%
Umsatzverteilung verbessert